Frankfurt

Byways

Eins vor, zwei zurück

Ioannis Mandafounis

Seen Unseen

Rosalind Crisp

Klassische Balletttechnik trifft auf Tanzimprovisation. Ioannis Mandafounis kreiert ein neues Werk für eine kleine Besetzung, das in die Tanzgeschichte eintaucht – getanzt von Tänzern der DFDC und Jón Vallejo, Erster Solist des Semperoper Ballett.

Rosalind Crisp gilt als eine der bedeutendsten und zugleich rigorosesten Tanzkünstlerinnen Australiens. Für den zweiten Teil dieses Doppelabends kreiert sie ein neues Werk mit dem Ensemble der DFDC und Pianist Frédéric Blondy.

Bockenheimer DepotFrankfurt

  • Do19.03.202620:00
  • Fr20.03.202620:00
  • Sa21.03.202620:00
  • So22.03.202616:00
  • Do26.03.202620:00
  • Fr27.03.202620:00
  • Sa28.03.202620:00
  • So29.03.202616:00

Dauer: ca. 100 Min. inkl. Pause

Im zweiten Teil kann das Publikum sich frei zwischen den Tänzer*innen bewegen. Es werden Sitzmöglichkeiten angeboten.

Hinweise zu sensorischen Reizen und potenziell sensiblen Inhalten werden am Tag der Premiere auf der Webseite und bei der Veranstaltung vor Ort kommuniziert, denn in unserem kreativen Prozess entsteht oft bis zum letzten Tag noch etwas Neues. Wenn Sie vorab weitere Informationen benötigen, schreiben Sie uns gerne unter info@dfdc.de.

Begleitprogramm
Premierenparty

19.03.2026

Im Anschluss an die Vorstellung laden wir herzlich zur Premierenparty ein.

Nachgespräch

28.03.2026

Erfahren Sie mehr über die Hintergründe der Produktion und die beteiligten Künstler*innen.

Byways Trailer

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Probenbilder
© De-Da Productions
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Eins vor, zwei zurück

  • Choreografie
    • Ioannis Mandafounis
  • Tanz
    • Emanuele Co'
    • Emanuele Piras
    • Simon Voitoux Puigrenier
    • Jón Vallejo, Erster Solist des Semperoper Ballett als Gast
  • Choreografische Assistenz
    • Pauline Huguet
    • Smaralia Karakosta
  • Dramaturgie
    • Philipp Scholtysik

Die Bewegungssprache des klassischen Balletts beruht auf klaren Prinzipien. Alles scheint der Überwindung der Schwerkraft zu dienen. Die Körper erscheinen leicht, ihre Masse in Pirouetten oder im Sprung wie aufgehoben. So ist alles nach oben ausgerichtet, Bewegungen nach unten kommen fast nur vor, um Schwung zu holen nach oben. Was passiert, wenn man diese Prinzipien umkehrt? Mit einer kleinen Besetzung setzt sich Ioannis Mandafounis in dieser Arbeit mit typischen Ballettbewegungen auseinander. Sie werden dekonstruiert, auf den Kopf gestellt, unterbrochen und transformiert. Bewegungsabfolgen des klassischen Repertoires werden neben Neufassungen gestellt, die völlig verwandelt sind. Ein aberwitziges Spiel, das die historische Vorlage bei allem Humor trotzdem ernst nimmt – getanzt von Tänzern der DFDC und Jón Vallejo, Erster Solist des Semperoper Ballett.

Seen Unseen

  • Choreografie
    • Rosalind Crisp
  • Tanz
    • Sophie Borney
    • Thomas Bradley
    • Lander Casier
    • Audrey Desmurs
    • Nastia Ivanova
    • Marina Kladi
    • Yan Leiva
    • Antonin Mélon
    • Solène Schnüriger
    • Ichiro Sugae
    • Ashley Alexandra Wright
    • Samuel Young-Wright
  • Komposition, Klavier
    • Frédéric Blondy
  • Raumgestaltung
    • Rosalind Crisp
  • Kostüme
    • Dorothee Merg
  • Dramaturgie
    • Philipp Scholtysik

Was sehen wir, wenn wir Tanz sehen? Tanz beginnt lange, bevor er sichtbar wird. In Crisps Praxis der Live-Komposition sind die subtilen Verschiebungen in der Aufmerksamkeit der Tänzer*innen für die Entstehung von Bewegungen entscheidend. Rosalind Crisp lädt sowohl Tänzer*innen als auch Publikum ein, sich, wenn auch nur für einen kurzen Moment, dort aufzuhalten, wo Bewegung entsteht. Auf der Bühne vollkommen sichtbar und transparent zu sein bedeutet, sich voll und ganz allem zu öffnen, was unsichtbar ist – den subtilen Gewichtsverlagerungen, jedem Atemzug, jeder Empfindung der Schwerkraft – die Zukunft beginnt hier, im Kleinen. Die Aufführung entsteht jeden Abend in unmittelbarer Nähe zum Publikum und bietet so einen detaillierten Blick auf die Entscheidungsfindung der Tänzer*innen. Das Werk ist eine Zusammenarbeit mit Frédéric Blondy, Komponist und Improvisationspianist, dessen musikalische Sprache aus tiefem Zuhören, aus der Körperlichkeit der Bewegung und aus dem Erforschen von Klangfarben entsteht.

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