Here is There
This Beautiful Messy Thing
Ioannis MandafounisSeveral Rhythms Sort Thoughtfully
Thomas BradleyDer Doppelabend „Here Is There“ präsentiert zwei Neukreationen: Thomas Bradley verbindet für sein neues Werk sein choreografisches System mit seinem unverwechselbaren Stil als Kostümbildner und arbeitet mit skulpturalen, den Körper verändernden Kostümen.
Ioannis Mandafounis widmet sich der Spannung zwischen dem Wunsch nach Transformation und der Trägheit der physischen Realität. Beide Choreografen manipulieren den Raum, um Bewegung entstehen zu lassen. Zugleich bewegen sie sich an der Grenze zwischen Geräusch und Musik.
Hellerau - Europäisches Zentrum der KünsteDresden
- Fr19.06.202620:00
- Sa20.06.202620:00
- So21.06.202616:00
- Do25.06.202620:00
- Fr26.06.202620:00
- Sa27.06.202620:00
- So28.06.202616:00
Dauer: ca. 105 Min. inkl. Pause
Hinweis: Während der Vorstellung kommt es zu einem erhöhten Lärmpegel.
Begleitprogramm
Premierenparty
19.06.2026
Im Anschluss an die Vorstellung laden wir herzlich zur Premierenparty ein.
Nachgespräch
20.06.2026
26.06.2026
Erfahren Sie mehr über die Hintergründe der Produktion und die beteiligten Künstler*innen.
This Beautiful Messy Thing
Several Rhythms Sort Thoughtfully
Pressestimmen
„Thomas Bradley, Ioannis Mandafounis und die „Dresden Frankfurt Dance Company“ beeindrucken mit 'Here is There'“ – Wiebke Hüster, FAZ
„intensives, die Geduld des Publikums herausforderndes Unterfangen“ – Katja Sturm, FNP zu „Several Rhythms sort Thoughtfully“ von Thomas Bradley
„auf unaufgeregte Weise eigen, überlegt und sehr elegant. Überwiegend aber herrscht das Erwartungen evozierende Theater-Nichts, das Kahle: no Drama. Dahinein stellen sich die fünf Tänzerinnen und Tänzer mit dem ihnen eigenen Mut. Das allein zu beobachten, ist phantastisch. – Wiebke Hüster, FAZ zu „Several Rhythms sort Thoughtfully“ von Thomas Bradley
„alle zehn Tänzer haben richtig Spaß. Das verspielte Stück haut sich im besten Solo gegen Ende selbst in Trümmer, wenn ein Tänzer Sachen schmeißt, die metallisch krachend landen. Frankfurt, du bist wieder eine Tanzstadt.“ – Wiebke Hüster, FAZ zu „A Beautiful Messy Thing“ von Ioannis Mandafounis
„Die wohltuende Frische dieses munteren Treibens hat die Grenzen hinter sich gelassen und weht noch immer durch den Raum.“ – Katja Sturm, FNP zu „A Beautiful Messy Thing“ von Ioannis Mandafounis
This Beautiful Messy Thing
- Choreografie
- Ioannis Mandafounis
- Tanz
- Sophie Borney
- Lander Casier
- Emanuele Co'
- Audrey Desmurs
- Yan Leiva
- Liam Meier
- Antonin Mélon
- Emanuele Piras
- Simon Voitoux Puigrenier
- Jin Young Won
- Komposition, Schlagzeug
- Philipp Danzeisen
- Choreografische Assistenz
- Pauline Huguet
- Kostüme
- Dorothee Merg
- Lander Casier
- Bühne
- Ioannis Mandafounis
- Vorproben und Recherche
- Nastia Ivanova
- Dietrich Krüger
- Dramaturgie
- Philipp Scholtysik
In großer Enge sehnt man sich nach Weite, im Tohuwabohu nach Reduktion und Klarheit. Oft enthält etwas sein eigenes Gegenteil. Die Bilder und Situationen in „This Beautiful Messy Thing“ sind von solchen Spannungen geprägt. Wo führt der Drang nach Veränderung hin?
Vielleicht kann man die Kontraste selbst genießen, anstatt auf einen Moment zu hoffen, in dem alle Wünsche erfüllt sind. Beim Tanzen kann man mit den Grenzen der Situation spielen, anstatt von ihnen gebremst zu werden. Gegenstände, die als Baustoffe einer Szenerie dienen könnten, verweigern hier eine solche nützliche Ordnung und behaupten stattdessen als lärmende Objektchoreografie ihr Eigenleben. Da fliegt wohl einiges durch die Luft.
In den Händen des Schlagzeugers Philipp Danzeisen vermischen sich Samples der verschiedenen Geräusche mit den Sounds der Trommeln. Die lebendige, organische Körperlichkeit der Tänzer*innen, eingegrenzt und gehalten durch das Bühnenbild, ganz nah am Publikum oder vereinzelt im Raum, wirkt so verletzlich wie kraftvoll. Es ist ein Stück von Mandafounis, nur noch lauter – und leiser.
Pressestimmen
„alle zehn Tänzer haben richtig Spaß. Das verspielte Stück haut sich im besten Solo gegen Ende selbst in Trümmer, wenn ein Tänzer Sachen schmeißt, die metallisch krachend landen. Frankfurt, du bist wieder eine Tanzstadt.“ – Wiebke Hüster, FAZ
„Die wohltuende Frische dieses munteren Treibens hat die Grenzen hinter sich gelassen und weht noch immer durch den Raum.“ – Katja Sturm, FNP
Several Rhythms Sort Thoughtfully
- Choreografie
- Thomas Bradley
- Tanzkünstler*innen
- Nastia Ivanova
- Marina Kladi
- Solène Schnüriger
- Ichiro Sugae
- Samuel Young-Wright
- Sound Design
- Zachary Mentzos
- Kostüme
- Thomas Bradley
- Outside Eye
- Louella May Hogan
- Dramaturgie
- Philipp Scholtysik
Wenn man etwas genau betrachtet, kann man auch in scheinbar zufälligen Handlungen Muster erkennen. Wenn man lang genug schaut, sieht man, wie sie sich verändern. Thomas Bradley lädt mit seiner ersten Arbeit für die DFDC zu einer solchen Betrachtung ein. Er versteht Choreografie als soziales System, einem Spiel ähnlich.
Durch dauerhafte Aufmerksamkeit entsteht eine aufgeladene Atmosphäre, in der Regeln und Bedingungen die Entscheidungen der Tänzer*innen in den Fokus rücken. Alle haben ihre eigenen Strategien, aber durch ihr gemeinsames Ziel bleiben ihre Beziehungen bestehen. Auch die Kostüme beeinflussen das Geschehen in entscheidender Weise. In einem mit Bedacht strukturierten Raum trifft die Choreografie auf zwei weitere akustische Elemente: die klanglichen Spuren der Zerlegung eines Elektrogeräts und eine Solo-Sonate für Trompete von HK Gruber.
Thomas Bradley
Thomas Bradley wurde in Cootamundra, Australien geboren und studierte an der New Zealand School of Dance. Ab 2012 tanzte er für die Sydney Dance Company, ab 2015 für das Australian Dance Theatre. 2017 bis 2023 arbeitete er als Tänzer, Pädagoge und Kostümbildner für Emanuel Gat Dance. Seit 2023 arbeitet er als Tänzer und immer wieder auch Kostümbildner für die Dresden Frankfurt Dance Company.
Seine Solo-Arbeiten wurden europaweit gezeigt: unter anderen Butohpolis (International Butoh Art Festival, Warschau, Polen), Teatr Rozbark (Bytom, Polen), Fuori Programma (Rom, Italien), International Dance Week Budapest, Le Louvre (Paris, Frankreich), Rez Gauche (Brüssel, Belgien), Thessaloniki Queer Arts Festival (Thessaloniki, Griechenland), Garage 19 (Korfu, Griechenland), SOLO International Contemporary Dance Festival (Ankara, Türkei) und O.Z.O.R.A. Festival (Ungarn). Als Kostümbildner arbeitete er unter anderem für das Staatsballett Berlin, das Scottish Dance Theatre, TANZ LINZ (Österreich) und die Oper Graz (Österreich). Er ist Mitbegründer des Performancekollektivs LANDBREAKERS und Leiter des choreografischen Ensembles PLAYWORK-GROUP.
Pressestimmen
„auf unaufgeregte Weise eigen, überlegt und sehr elegant. Überwiegend aber herrscht das Erwartungen evozierende Theater-Nichts, das Kahle: no Drama. Dahinein stellen sich die fünf Tänzerinnen und Tänzer mit dem ihnen eigenen Mut. Das allein zu beobachten, ist phantastisch. – Wiebke Hüster, FAZ
„intensives, die Geduld des Publikums herausforderndes Unterfangen“ – Katja Sturm, FNP
„ein kluges Panorama der kommunikativen Möglichkeiten zeitgenössischen Tanzes. Es ist ein Vergnügen, es anzuschauen.“ – Wiebke Hüster, FAZ
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